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#Primark #Wuppertal #Döppersberg: Einladung zum Info- u. Strategiefrühstück am Sonntag, 26.10.

Presseerklärung vom 22.10.2014 – Politisches Frühstück: Tödliche Textilien: #untragbar

Wuppertal, 22.10.2014: Die geplante Ansiedlung des Textildiscounters "Primark" im geplanten Investorenkubus am neuen „Eingangstor“ Döppersberg in der ehemals berühmten Textilstadt Wuppertal hat eine breite öffentliche Debatte angestoßen. Ein offenes Politisches Frühstück greift verschiedene Fragen in diesem Zusammen­hang auf. Die Veranstaltung findet statt am 26.10.2014 um 11 Uhr im Seminarraum von Tacheles, Rudolfstr. 125, 42285 Wup­pertal. Es lädt ein breites Bündnis politischer Gruppen ein: BaSo (Basisinitiative Solidarität), medico international, Infobüro Nicaragua, so_ko_wpt (soli-komitee wuppertal).

Für die Wegwerfmode, die auch in Wuppertal die meist jugendlichen Käufer anlocken soll, zahlen Menschen in den Produktionsländern einen hohen Preis. Seit 2012 gab es in Süd­asien über 1500 Tote in Textilfabriken, die meisten von ihnen waren Näher_innen für euro­päische Auftraggeber. Hierzu informiert Anne Jung von der Organisation medico internatio­nal aus Frankfurt.

Auch die Umwelt leidet unter der Massenproduktion: Während bis vor wenigen Jahrzehn­ten die Wupper durch Färbereien zu einem bunten, aber toten Fluss wurde, verschmutzt die heutige Textilindustrie großflächig die Gewässer weit weg von unserer Haustür. Ste­phanie Walter von Greenpeace Wuppertal spricht über die Kampagne gegen den Einsatz giftiger Textilchemikalien.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Wuppertaler Stadtrat bezeichnet den Textildiscoun­ter Primark als „Ankermieter“ im Investorenkubus als alternativlos: „Ohne Textilhandel kein Döppersberg“ - eine politische Bankrotterklärung. Im Dezember soll im Stadtrat über die Angelegenheit entschieden werden.

Zur Deckung der Unkosten für die Bewirtung wird ein Beitrag von € 5,00 erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Referentinnen:
Anne Jung medico international, Stephanie Walter, Greenpeace Wuppertal


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