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.@KarieMuster .@fr - Zwei Abschnitte eines VA-Berichtes von 2013, in denen es um Hak Pao in #Solingen geht: „Ausgehend von dem, was letzten Mittwoch von den Gästen aus Solingen und von den Wuppertaler Antifas, die 1993 den Fall «Untere Wernerstraße» ausführlich recherchiert haben, zu hören war, kann der Brandanschlag auf das Wohnhaus der Familie Genç nur als direkter Vorläufer der teilweise bizarren Geschehnisse um die staatliche Vertuschung der zehn Morde des «Nationalsozialistischen Untergrunds» aufgefasst werden. Ist es im aktuellen Fall vor allem das thüringische Landesamt für Verfassungsschutz, das für die haarsträubendsten der so genannten «Pannen» gesorgt hat, war es damals das nordrhein-westfälische Amt im SPD-regierten größten Bundesland. Erscheint heute der «Thüringer Heimatsschutz» als mithilfe von Nazis installierter staatlicher «Honeypot», der tatsächlich aber zur wichtigen Nazistruktur wurde, war es damals die Kampfsportschule «Hak Pao» in Solingen, mit der unter der Leitung des für den Verfassungsschutz arbeitenden Bernd Schmitt hochrangige Nazikader in einer «offenen Struktur» «eingefangen» und «beobachtet» werden sollten. Auch damals wurde jedoch der Brandanschlag am «Bärenloch», bei dem fünf junge Frauen und Mädchen getötet wurden, nicht verhindert.

Gespenstische Details zur Bedeutung der «Hak Pao»-Strukturen wurden bei der Veranstaltung im Wuppertaler AZ mitgeteilt: Beispielsweise, dass von dort, wenige Tage nach dem Brandanschlag, kistenweise Akten entfernt werden konnten – ohne, dass die Polizei eingegriffen hätte. Um bis zu 50.000 Blatt Papier soll es sich dabei gehandelt haben, darunter offenbar Skizzen und Zeichnungen von ausgespähten «Zielobjekten» nazistischer Anschläge in Wuppertal oder Bonn. Oder die damals recherchierten Verbindungen zu bekannten, hochrangigen Nazis, die weit über Solingen hinausreichten. Bei «Hak Pao» verkehrten u.a. Bernd Koch, Wolfgang Schlösser, oder der Altnazi Remer und auch der Aktivist der später verbotenen «Nationalistischen Front» (NF) Meinolf Schönborn. Nur drei Monate vor dem Anschlag veranstaltete die «Nationalistischen Front» in der Kampfsportschule noch einen «Schulungsabend». Laut Bericht des Landesinnenministeriums bestand der von Bernd Schmitt gegründete DHKKV (Deutscher Hochleistungs-Kampfkunstverband), dem 180 «Hak Pao»-Mitglieder angehörten, zu 30% aus Rechtsextremisten. Auch, dass recherchierenden Personen aus der Antifa seinerzeit durch den Staatschutz offen damit gedroht wurde, sie «aus dem Verkehr zu ziehen» zeigt, dass die Angelegenheit weit mehr gewesen ist, als eine «aus Partyfrust» begangene Wahnsinnstat Einzelner. Bis heute bestehen über Täterschaft und Tatverlauf teils auch begründete Zweifel.“ http://soli-komitee-wuppertal.mobi/2013/05/solingen-25-mai-mobilisierung-lauft-an/


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