@tal_initiativen
action speaks louder

#Kobane #Lageeinschätzung, Interview Schweizer Fernsehen (via Perspektive Kurdistan https://www.facebook.com/perspektivekurdistan): Seit gut einem Tag befindet sich Kriegsreporter Kurt Pelda als einziger westlicher Journalist in der nordsyrischen Stadt Kobani. Im Angesicht des Vormarschs der IS-Truppen verschlechtert sich die Lage der Bewohner stetig. Hilfe kommt bisher keine an. SRF News Online hat mit dem Reporter gesprochen.

«Bisher waren die Luftangriffe keine grosse Hilfe für die kurdischen Kämpfer am Boden.» Die Angriffe auf verschiedene IS-Stellungen vor zwei Tagen hätten ihre Ziele verfehlt, sagte der Journalist. Seither habe es nur noch einzelne Aufklärungsflüge gegeben – Bomben seien keine mehr abgeworfen worden. «Ausserdem ist es unklar, welche Jets die Stadt bombardiert und überflogen haben.» Die USA haben Angriffe auf Kobani dementiert.

Trotzdem stehen die IS-Kämpfer immer noch einige Kilometer ausserhalb der Stadt. Pelda schätzt auch, dass es für die Terrororganisation sehr schwierig wird, die Stadt einzunehmen: «In den engen Strassen können sie ihre Panzer nur schlecht bewegen und die Kurden halten noch einen Hügel neben der Stadt, was ihnen einen Vorteil verschafft.»

Auch die Nahrungsvorrräte gehen wohl allmählich zur Neige...


via Twishort Web App

Retweet Reply
Made by @trknov