@tal_initiativen
action speaks louder

#Wuppertal #w2wtal #NoBorder #refugeestruggle - Morgen abend: 1930 VA im ADA - Täglich laufen neue Meldungen ein, die deutlich machen, wie wichtig es ist, möglichst an allen Orten Strukturen zur Unterstützung geflüchteter und migrierender Menschen zu schaffen.

Eine kleine Auswahl?

• In Berlin steht augenblicklich erneut die Räumung der ehemals besetzten Gerhart-Hauptmann Schule in der Ohlauer Straße bevor. Nach dem Räumungsdrama im Sommer, bei dem tagelang ein ganzes Stadtviertel durch die Polizei besetzt wurde, während verzweifelte Bewohner*innen der Schule auf dem Dach ausharrten, wurde den verbliebenen Menschen für einen Abbrauch ihrer Aktion ein Wohnrecht in der Schule zugesichert. Diese Zusicherung gilt für die Grünen-Bezirksbürgermeisterin Hermann nun nichts mehr. Sie hat eine "Kündigung" zum 31.10. ausgesprochen. Wieder einmal sind die Flüchtlinge von den Berliner Verantwortlichen verarscht worden. Inzwischen sind seit gestern abend erneut Polizist*innen im Einsatz, die den Bereich um die Schule diesmal "noch weiträumiger" abriegeln wollen als im Sommer. Es kam auch bereits zu Festnahmen im Rahmen einer ersten Protestdemonstration in der Nacht zu heute. Monika Herrmann hat vorsorglich klargestellt, dass sie für mögliche Schäden und Verletzungen keine Verantwortung zu tragen gedenkt.

• In Buch (bei Berlin) demonstrieren derzeit aktuell etwa 100 Nazis gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft. Die anwesende Polizei unternimmt nichts gegen die bei der Kundgebung geäußerte Hetze. Stattdessen werden die (wenigen) Antifaschist*innen, die den Weg nach Buch gefunden haben, eingekesselt und unter den Augen der Polizei von den Fascho-Fotografen portraitiert.

• Die britische Außenministerin Lady Anelay hat heute weiteren Operationen wie "Mare Nostrum" – mit der im Jahr 2014 130.000 Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet wurden – eine klare Absage erteilt und deutlich gemacht, was vermutlich die Meinung der meisten EU-Regierungen sein dürfte. Sie erklärte, dass Großbritannien keine "geplanten Such- und Rettungsoperationen im Mittelmeer" mehr unterstützen werde, was im Klartext heißt, dass man wegschauen und die Flüchtlinge wieder ertrinken lassen will.

w2wtal – welcome2wuppertal – will in dieser Situation versuchen, lokale Unterstützungsstrukturen aufzubauen, die der immer offeneren Kriegserklärung der Behörden und Politik an die Adresse flüchtender Menschen konkrete Solidarität entgegensetzen.

Morgen abend werden wir im Rahmen eines Informationsabends im ADA (Wiesenstraße 6) über Absichten und Ziele von w2wtal informieren und um eure Unterstützung werben. Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch über Möglichkeiten, Probleme und Perspektiven.

https://www.facebook.com/events/575565545904342/


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